Wenn ein Mensch verabschiedet wird … Mehrere Male im Lauf unseres Lebens werden wir vom Tod berührt.  Abschied nehmen müssen von einem geliebten Menschen, der bisher zu unserem selbstverständlichen Alltag und Umfeld gehörte, ist für die betroffene Familie und alle Beteiligten eine besonders intime, nahegehende Erfahrung.  Das gesprochene Wort ist wichtig … Einen bedeutenden Stellenwert in einer Abschiedsfeier hat das gesprochene Wort, das uns helfen und trösten soll. In der Regel ist es üblich, dass ein Vertreter der Religionsgemeinschaft, zu der sich der bzw. die Verstorbene bekannt hat, bereit ist, würdige Worte des Abschieds zu sprechen und Angehörige zu trösten. Wer in der Vergangenheit als Trauergast an verschiedenen Beisetzungen oder Trauerfeiern teilgenommen hat, dem wird vielleicht aufgefallen sein, wie dürftig und nicht selten unbeteiligt und lieblos sich manche Kirchenvertreter der Sache annehmen. Wir sind der Meinung: Es geht um einen einmaligen Menschen und seine Verabschiedung. Die alleinige Beschränkung auf vorgegebene Texte, wo nur oft der Name ausgewechselt wird, kann weder dem bzw. der Verstorbenen noch der trauernden Familie, den Verwandten, den anwesenden Freunden, Bekannten und Nachbarn gerecht werden.
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